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Wer nicht von Rassismus betroffen ist, muss ihn erkennen lernen
Wer nicht von Rassismus betroffen ist, muss ihn erkennen lernen

Das Argument in Kürze:

Um rassistisch zu sein, braucht es keine rassistische Absicht. Viel zu oft verletzen wir im Alltag Menschen, ohne es zu merken. Die Aktivistin Nicola Holtkamp möchte jenen, die nicht selbst betroffen sind von Rassismus, helfen, andere Menschen seltener rassistisch zu diskriminieren. Der Beitrag enthält verschiedene Denkanstöße, die helfen sollen, Privilegien zu erkennen und zu reflektieren.

Rassismus erkennen, auch, wenn man nicht betroffen ist

Alltagsrassismus ist überall – doch denen, die nicht betroffen sind, ist das meist nicht bewusst. Bei Widerstand gegen ihr rassistisches Verhalten reagieren sie oft mit Unverständnis. Doch ob etwas als rassistisch empfunden werden darf, entscheiden die, die sich getroffen fühlen.

Um dafür zu sensibilisieren, wie sich Rassismus im Alltag äußert, zitiert Holtkamp eine Arbeit der Wissenschaftlerin Peggy McIntosh. Sie will deutlich machen, welche Privilegien Menschen haben, die keinem Rassismus ausgesetzt sind. „Wenn ich eine Wohnung/eine Arbeitsstelle suche, stellt mein Weißsein kein Hindernis dar“, „Ich kann ein teures Auto fahren, ohne für kriminell gehalten zu werden“ und „Ich werde nicht gefragt, für alle Menschen meiner Hautfarbe zu sprechen“ sind nur einige davon. Über diese Privilegien nachzudenken und sie zu reflektieren, kann laut Holtkamp helfen, Rassismus zu erkennen.

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