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Minderheiten sollten gelassener werden
Minderheiten sollten gelassener werden

Das Argument in Kürze:

Boris Palmer plädiert dafür, Debatten um rassistische Äußerungen mit mehr Ruhe zu führen. Minderheiten würden sich mit zu konsequenter politischer Korrektheit selbst schaden. Der Grünen-Politiker schlägt vor, schlimme Fälle von Rassismus stärker von dessen „Alltagsformen“ zu trennen.

Emanzipatorische Bewegungen reagieren über

Palmer bezieht sein Argument nicht nur auf Rassismus, sondern auch auf Sexismus oder Homophobie. Er kritisiert, emanzipatorische Strömungen würden oft überreagieren. Das führt er an dem Beispiel von Nobelpreisträger Tim Hunt aus. Dieser habe sich sexistisch geäußert. Die Reaktion seiner Universität, ihn sofort hinauszuwerfen, sei aber übertrieben. Die Strafe stehe nicht im Verhältnis zur Tat. Palmer schreibt, die emanzipatorischen Bewegungen würden sich damit selbst schaden.

Der Politiker findet, viele emanzipatorische Strömungen hätten inzwischen so viel erreicht, dass sie gelassener sein könnten. Dadurch würden sie eine größere Zahl an Menschen ansprechen und für ihre Anliegen gewinnen. Denn Überreaktionen würden auch Menschen abschrecken, die eigentlich gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie seien.

Dies ist kein Plädoyer, die immer noch zahlreichen rassistischen, sexistischen oder homophoben Übergriffe und Äußerungen zu bagatellisieren, ganz im Gegenteil: Würde man die gravierenden Fälle schärfer von sogenannten „Alltagsformen“ der jeweiligen Haltung trennen […],

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