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Eine richtige Lösung kann nur von den großen Konzernen selbst kommen
Eine richtige Lösung kann nur von den großen Konzernen selbst kommen

Das Argument in Kürze:

Die Politik sei zu träge, deshalb müssten Unternehmen selbst gegen moderne Sklaverei vorgehen, schreibt Monique Villa, Geschäftsführerin der Thomson Reuters Foundation. Dazu bräuchten sie auch die Unterstützung von Konsumenten und die Aufmerksamkeit der Medien.

Die Zusammenarbeit verschiedener Sektoren ist wichtig

Im Kampf gegen moderne Sklaverei seien vor allem zwei Faktoren wichtig, schreibt Villa für das WORLD ECONOMIC FORUM. Zum einen brauche es mehr Kritik von den Medien, damit Unternehmen sich um ihr Image kümmern und gegen schlechte Arbeitsbedingungen vorgehen. Zum anderen müsse es gesetzliche Sanktionen geben, um Unternehmen zu bestrafen, wenn sie das Problem ignorieren. In Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Australien gebe es schon solche Ansätze – nur würden sie träge umgesetzt und hätten somit keinen großen Effekt. Deshalb müssten Unternehmen selbst handeln und, wie im Fall von Apple und Adidas, aktiv gegen moderne Sklaverei in ihren Produktionsketten vorgehen. Dabei sei es vor allem wichtig, dass verschiedene Unternehmensteile zusammenarbeiten, Wissen und Daten austauschen und Experten aus Nichtregierungsorganisationen zu Rate ziehen, um größtmögliche Effekte zu erzielen.

„Große Konzerne zu engagieren ist ein notwendiger Schritt, um moderne Sklaverei zu vernichten. Aber ohne ein signifikantes Risiko von Reputationsverlust,

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