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Solidarische Landwirtschaft als Alternative zum Supermarkt
Solidarische Landwirtschaft als Alternative zum Supermarkt

Das Argument in Kürze

So wie sie derzeit funktioniert, löst die Agarindustrie das weltweite Hungerproblem nicht. Kleine und mittlere Betriebe sind weit nachhaltiger. Wer sich für eine umweltfreundliche und regional ausgerichtete Landwirtschaft engagieren möchte, hat viele Möglichkeiten. Eine davon ist die solidarische Landwirtschaft.

Agrarindustrie vs bäuerliche Strukturen

Immer mehr Menschen in Deutschland wehren sich gegen die Agrarindustrie. Das beobachtet Jantje Hannover und stellt in ihrer Reportage drei regionale Initiativen vor, die auf eine Wende in der Agrarpolitik zielen.

Dem Prinzip der „Solidarischen Landwirtschaft“ folgend gehen Gruppen von Verbrauchern verbindliche Beziehung mit einzelnen Bauernhöfen ein. Gemeinsam trägt man die Kosten, im Gegenzug teilt man alles was produziert wird. Der Aufwand ist zwar ein bisschen größer als beim Besuch im Supermarkt, die Marktgesetze, die immer mehr Betriebe zerreiben, sind dafür jedoch ein Stück weit ausgesetzt. So werden hier keine Pestizide eingesetzt und krummes Obst und Gemüse landet nicht in der Tonne. Arbeitseinsätze sind freiwillig, machen den meisten jedoch Spaß.

Auch die Genossenschaft Ökonauten eG hat sich regionalem Gemüse verschrieben. Konkret will sie verhindern, dass immer mehr fruchtbarer Boden in die Hände gewinnorientierter Investoren fällt. Dazu kauft sie selbst Ackerland auf und fördert so Existenzgründungen im ländlichen Bereich.

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