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Nur ein neues Referendum kann die Situation entschärfen
Nur ein neues Referendum kann die Situation entschärfen
( Link zum Originalbild | Urheber:Ilovetheeu | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 )

Das Argument in Kürze:

Der ehemalige britische Europaminister Denis MacShane würde sich in den Brexit-Verhandlungen zurzeit keine Freunde machen. In einem Kommentar für EUROTOPICS schreibt er: Es ist egal, was gerade in Brüssel passiert, es ist egal, wie gut oder schlecht die britische Premierministerin Theresa May verhandelt. Und es ist auch egal, wie gut der Kompromiss ist, den die EU und Großbritannien am Ende finden. Denn die Briten werden unzufrieden sein, so oder so. Deshalb sieht MacShane nur eine Lösung: ein neues Referendum.

Albtraum-Tage für Theresa May

Denis MacShane saß 28 Jahre für die Labour Partei im britischen Parlament. Er weiß, wie schwer es sein kann, um Mehrheiten zu ringen. Und er schreibt, als habe er Mitgefühl für Theresa May. Die vergangene Woche bezeichnet er als „Nightmare Days“, als Albtraum-Tage für die Regierungschefin. Erst treten der britische Außenminister Boris Johnson und der Brexit-Minister David Davis zurück. Dann fangen die beiden an, Stimmung gegen Theresa May in der britischen Boulevard-Presse zu machen.

Das Weißbuch, das Theresa May als Lösungsvorschlag zum EU-Ausstieg veröffentlicht hat, wurde sowohl von Brexit-Befürwortern als auch von -Gegnern heftig kritisiert. Beide Seiten kommentierten, May gehe vor der EU in die Knie und verrate Großbritannien.

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