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Noch sollte die EU sich nicht auf den Vorschlag von Theresa May einlassen, sonst macht sie sich abhängig von Großbritannien
Noch sollte die EU sich nicht auf den Vorschlag von Theresa May einlassen, sonst macht sie sich abhängig von Großbritannien

Das Argument in Kürze:

Jürgen Matthes findet, Theresa May hat einen vernünftigen Kompromiss-Vorschlag für den Brexit gemacht. Trotzdem wird sich die EU nicht darauf einlassen, sagt der Volkswirtschaftler im Interview mit dem INSTITUT DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT (IW). Denn Mays aktueller Brexit-Plan würde dazu führen, dass die EU in Zukunft abhängig von Großbritannien wird.

Mays Vorschlag ist ein erster Schritt, nicht mehr

Die britische Premierministerin Theresa May hat ihren Plan geändert. Lange pochte sie in Verhandlungen auf einen harten Brexit. In Großbritannien machte sie Schlagzeilen mit dem Spruch: „No Deal is better than a bad deal“. Jetzt hört man diesen Spruch von May nicht mehr.

Denn die britische Premierministerin hat sich vom harten Brexit abgewendet. Sie möchte nun, dass Großbritannien zumindest beim Austausch von Gütern ein Teil der Zollunion bleibt.

Jürgen Matthes legt im Interview mit dem IWD dar, warum dieser Gesinnungswandel nicht vom Himmel gefallen ist. Nach langem Ringen haben sich in Großbritannien mächtige Wirtschaftslobbyisten durchgesetzt, sagt er. Sie konnten die Premierministerin davon überzeugen, wie wichtig es für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum ist, dass das Königreich ein Teil der Zollunion bleibt. Diesen Kurswechsel findet Matthes lobenswert.

Allerdings macht er deutlich,

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