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Ein harter Brexit würde Millionen Menschen in der EU und Großbritannien schaden
Ein harter Brexit würde Millionen Menschen in der EU und Großbritannien schaden

Das Argument in Kürze:

Ein Ausschluss Großbritanniens aus dem Binnenmarkt wäre für alle Beteiligten keine gute Idee, meint der Journalist Bernd Kramer. Auf der einen Seite kosten mögliche Handelsbeschränkungen die Briten Jobs und treffen auch diejenigen, die eigentlich gar keinen Brexit wollen. Auf der anderen Seite würden teurere britische Exporte in die EU auch den Wohlstand der Europäer beeinträchtigen. Er resümiert: Sowohl in der EU als auch in Großbritannien könnte ein harter Brexit deshalb zu politischen Unruhen führen.

Europa sollte dem Prinzip „Europa à la carte“ folgen

Bernd Kramer ist kein Brexit-Befürworter und findet es auch nicht sinnvoll, dass die Briten die Freizügigkeit des Personenverkehrs ablehnen. Trotzdem steht für ihn außer Frage: Keiner hat das Recht, dem anderen vorzuschreiben, was für ihn gut sei. Vor allem nicht, wenn es sich um ein demokratisches Referendum handelt.

Seine Empfehlung ist deshalb, die Brexit-Verhandlungen nach dem Prinzip „Europa à la carte“ zu führen. Der Begriff bezieht sich auf eine Idee des Soziologen Ralf Dahrendorf. Unter „Europa à la carte“ versteht Dahrendorf, dass man europäische Integration mehr wie eine Speisekarte verstehen soll. Man brauche nicht jedem Staat einheitliche Regeln aufzuzwingen.

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