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Downing Street hat längst Großbritanniens Schicksal in die Hände der EU gelegt
Downing Street hat längst Großbritanniens Schicksal in die Hände der EU gelegt

Das Argument in Kürze

BINO – das klingt vielleicht nach einer süßen Quarkspeise für Kinder, steht aber für „Brexit in name only“, also einen EU-Austritt Großbritanniens, der lediglich so genannt wird, aber tatsächlich nichts Substanzielles an der Situation der Briten und der anderen Europäer ändert. Dass es zu diesem Szenario kommt, davon ist Simon Wren-Lewis überzeugt. Wie genau der BINO ausgestaltet wird, entscheidet aber nicht mehr Downing Street No. 10, sondern die Europäische Union, schreibt der Wirtschaftswissenschaftler in einem Beitrag bei MAKRONOM, einem Online-Magazin für Wirtschaftspolitik.

Das Endspiel im Brexit-Schach hat begonnen

Der emeritierte Oxford-Professor erläutert die Brexit-Verhandlungen anhand des Bildes einer Schachpartie, die sich im Endspiel befindet. Die erste Stufe dieses Endspiels seien die Rücktritte mehrerer Regierungsmitglieder (u.a. von Außenminister Boris Johnson). Von ihrem weiteren Verhalten – etwa bei einer Abstimmung des Parlaments über einen Deal mit der EU – hänge nun vieles ab. Eines ist für den Wirtschaftsexperten jedoch sicher: Durch die Aktivierung des Artikels 50 des EU-Vertrages habe die Tory-Regierung das Schicksal Großbritanniens bereits in die Hände EU gelegt.

Premierministerin Theresa May habe zwar nach der Kabinettssitzung auf dem Landsitz Chequers eine Verhandlungsbasis präsentiert. Doch die Europäer werden Veränderungen verlangen,

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