Selbst ein egoistisches Amerika hat Interesse an einer starken EU
Selbst ein egoistisches Amerika hat Interesse an einer starken EU

Das Argument in Kürze

US-Präsident Donald Trump macht keinen Hehl daraus, dass er die Europäische Union abschätzig betrachtet und am liebsten auch das eigene Engagement in der NATO radikal zurückfahren würde. Weniger Engagement der USA in der europäischen Sicherheitsarchitektur sei in Zukunft durchaus möglich, argumentiert der Politikwissenschaftler Stephen M. Walt – aber nur mit einer starken EU, die in Europa für Stabilität sorgt.

Eine starke EU liegt im Eigeninteresse der USA Angesichts von Trumps geradezu feindseligem Verhalten gegenüber den transatlantischen Verbündeten betonen zunehmend auch amerikanische Beobachter, dass die USA und Europa weiterhin aufeinander angewiesen sind. Selbst der US-Kongress distanziert sich über Parteigrenzen hinweg von Trumps Rhetorik. Da die USA daran interessiert sind, dass die europäischen NATO-Partner stärker für ihre eigene Sicherheit sorgen, muss den Amerikanern an einer handlungsfähigen Europäischen Union gelegen sein, argumentiert Walt in einem Beitrag für FOREIGN POLICY. Die Vereinigten Staaten haben ein Interesse an Frieden und Stabilität in Europa, nicht zuletzt aufgrund wirtschaftlicher Verflechtungen. Einen einzelnen Staat als europäischen Hegemon, der auf dem Kontinent für Ordnung sorgt, gibt es nicht – ein solcher wäre auch nicht wünschenswert aus Sicht der USA. Gleichzeitig profitieren die Amerikaner vom aktuellen Stand der europäischen Integration: Diese habe noch keine Vereinigten Staaten von Europa hervorgebracht,

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.