Europas Eigenständigkeit hat schon begonnen
Europas Eigenständigkeit hat schon begonnen

Das Argument in Kürze:

 

Der Europäischen Union fehlen starke Führungspolitiker. Weder der französische Präsident Emmanuel Macron noch Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die gesamte Union hinter sich. Ausgerechnet US-Präsident Donald Trump könnte die Europäer nun aber ungewollt einen. Seine Attacken führen dazu, dass sich die EU-Staaten umeinander scharen und geschlossen auftreten, meint Judy Dempsey in der WASHINGTON POST. Damit macht Trump eine Reform der EU möglich – die USA wären dann selbst in der europäischen Verteidigungspolitik letztlich überflüssig. Erste Anzeichen gibt es bereits.

 

Der Katalysator, der keiner sein will

 

Lange Zeit sei das transatlantische Verhältnis nichts gewesen, worüber man sich in Berlin, in Washington, in Paris oder Kopenhagen auch nur hätte Gedanken machen müssen. Nun aber regiert in Washington ein Präsident, der Attacken auf Verbündete nicht scheut. Diese Attacken zwingen die Bündnispartner nun, „ihre Komfortzone“ zu verlassen, argumentiert Dempsey. Schon die Zölle auf europäische Produkte hätten die 28 EU-Staaten geeint, die gemeinsam Gegenmaßnahmen beschlossen haben – auch die sonst mit Trump sympathisierenden Rechtsaußenregierungen in Polen und Ungarn tragen die Gegenzölle mit. So könnte es auch in der Verteidigungspolitik laufen.

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