Die EU ist zu zerstritten, um ohne die USA klarzukommen
Die EU ist zu zerstritten, um ohne die USA klarzukommen

Das Argument in Kürze:

Solange die Staaten der Europäischen Union sich nicht auf eine gemeinsame Politik einigen können, wird die EU auch keine Supermacht werden. Folglich braucht Europa die USA als Bündnispartner, schreiben Jochen Bittner und Martin Klingst in einem Kommentar für die ZEIT.

Sich nicht mehr auf die USA verlassen heißt, mehr Opfer bringen zu müssen

Die USA haben ein Problem, schreiben Bittner und Klingst. Die Politik polarisiert, die Bevölkerung misstraut den Institutionen und der Gewaltenteilung, die politische Rhetorik ist von Feindbildern geprägt und viele sehnen sich nach Schutz und Abschottung vor äußeren Gefahren. Europa habe jedoch genau dasselbe Problem: „Die EU müsste erst einmal selbst auf die Therapeuten-Couch, bevor sie sich zum geistig-moralischen Vorbild der USA erklärt.“ Solange die europäischen Staaten keine Souveränität an die Gemeinschaftsinstitutionen in Brüssel abgeben und sich auf keine gemeinsame Politik einigen können, werde die EU zu keiner Supermacht. Wenn Europa sich nicht mehr auf die USA verlassen würde, müsste es auch viel mehr Opfer bringen: Die EU müsste selbst Truppen gegen den IS schicken oder sich Geheimdienstinformationen auch ohne die CIA verschaffen. Solange die europäische Union so zerstritten ist, wird sie ohne die USA kaum klarkommen.

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