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Schon kleine Mengen Alkohol schädigen das Gehirn
Schon kleine Mengen Alkohol schädigen das Gehirn

Das Argument in Kürze:

Wenn die Regierung die Menschen darin unterstützen möchte, gesund zu leben, sollte sie Alkohol stärker regulieren. Denn schon geringe Mengen Alkohol können die Gesundheit gefährden, schreibt die Journalistin Sarah Peters in einem Artikel in der KÖLNISCHEN RUNDSCHAU. Besonders das Gehirn könne darunter leiden.

Zu viel Alkohol schadet dem Gedächtnis

Peters stützt sich auf eine Studie, die im britischen Medizin-Fachjournal BMJ veröffentlicht wurde. Die Forscher untersuchten dabei 550 Menschen regelmäßig über 30 Jahre hinweg. Sie befragten die Probanden zu ihrem Alkoholkonsum und führten Hirntests durch.

„Probanden, die über Jahrzehnte 14 bis 21 Gläser Alkohol pro Woche tranken, lebten mit einem bis zu drei Mal so hohen Risiko, dass ihr Hippocampus schrumpfe“, beschreibt Peters das Ergebnis der Studie. Der Hippocampus ist ein Bereich des Gehirns, der für das Gedächtnis wichtig ist.

Im zweiten Teil des Artikels geht Peters auf die Empfehlungen unterschiedlicher Länder ein, wie viel Alkohol der Mensch maximal trinken sollte.

„In Großbritannien empfiehlt die Regierung nicht mehr als 14 Drinks pro Woche. Spaniens Regierung empfiehlt nicht mehr als 35, bei den USA liegt die Schwellendosis bei 24,5 Drinks. Per Definition enthält ein Drink zehn Milliliter reinen Alkohol – das entspricht einem großen Glas Wein oder rund einem halben Liter Bier.“

Warum wir den Beitrag empfehlen:

Wer selbst regelmäßig Alkohol trinkt oder Bekannte hat, die das tun, sollte diesen Text lesen. Alkohol ist allgegenwärtig in unserer Gesellschaft – viele machen sich nicht bewusst, wie viel sie trinken, und ab wann der Alkohol schadet. Peters gibt einen gut verständlichen Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse. Nur ihre eigene Einstiegsfrage beantwortet Peters nicht. „Als Faustregel galt bislang: Ein Gläschen am Tag wird schon nicht schaden“, heißt es in ihrem Text. Ob diese Faustregel gilt oder nicht, kann der Artikel nicht abschließend beantworten.

Dieser Beitrag wird empfohlen von Katharina Mau.

Wer steckt dahinter?

Sarah Peters
Kommt aus:Köln
Politische Position:Laut eigener Auskunft auf ihrem Blog ist Peters „immer gegen Rechts“.
Arbeitet für/als:Peters ist Redakteurin für Gesundheit im Ratgeber-Team der „DuMont Mediengruppe“ mit Sitz in Köln. Ihre Texte erscheinen unter anderem bei der Kölnischen Rundschau und dem Kölner Stadt-Anzeiger.
Was Sie noch wissen sollten:Peters hat Nordamerikastudien, Politikwissenschaften und Völkerrecht studiert. Auf ihrem Blog bezeichnet sie sich als Fußball-Idealistin.
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