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Mexikos neuer Präsident könnte Trump mit seinen eigenen Waffen schlagen
Mexikos neuer Präsident könnte Trump mit seinen eigenen Waffen schlagen
( Link zum Originalbild | Urheber: Eneas De Troya | Wikimedia Commons | CC BY-SA 2.0 )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

seit den frühen Morgenstunden werden die Stimmen der Präsidentschaftswahl in Mexiko augezählt. Die ersten Ergebnisse sind dabei nicht überraschend: Andrés Manuel López Obrador war schon lange der eindeutige Gewinner aller Umfragen. „AMLO“, wie die meisten Medien den Linkspopulisten wegen seiner Initialen nennen, führt aktuell mit deutlichen reichlich 50 Prozent der Stimmen. Für Mexiko war es ein Ausnahme-Wahlkampf: Während der letzten Monate wurden mehr als 120 Kandidaten ermordet, noch bevor sie überhaupt gewählt werden konnten. Dass die Gewalt in diesem Jahr noch heftiger eskalierte als sonst, liegt auch daran, dass besonders viele Posten zur Wahl stehen. 3000 Ämter sollen neu besetzt werden. Das wichtigste darunter, das Präsidentenamt, wird mit AMLO wahrscheinlich von nun an ein Linkspopulist innehaben. Seine Aufgabe wird es dabei unter anderem auch sein, Trump und seiner aggressiven Außen- und Wirtschaftspolitik entschlossen entgegenzutreten. Der amerikanische Präsident gratulierte dem vorläufigen Sieger bereits über Twitter.

Doch zwischen den beiden Politikern, die in den nächsten Jahren erbitterte Gegner werden könnten, gibt es durchaus Parallelen. Das zeigt eine überraschende Perspektive aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU. Genau wie Trump profitiert auch AMLO von der Wut der Bevölkerung auf das Establishment – und verspricht seinen Wählern fundamentale Veränderungen. Trump und AMLO haben ähnliche Charakterzüge. Gerade deswegen, argumentiert der Artikel, könnte der neue mexikanische Präsident seinem amerikanischen Kollegen Paroli bieten.

„„Er wird uns respektieren müssen“, kündigte der Kandidat der linken Sammlungsbewegung „Morena“ an. „Und wir werden ihm für jeden seiner anmaßenden Tweets einen Tweet zurückschicken.“ So werde Trump sich beruhigen und aufhören, „schlecht über die Mexikaner zu reden“, versprach der Kandidat.“

Hier entlang zum Originalartikel.

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Alisa Sonntag
Kommt aus:Ursprünglich aus dem Raum Chemnitz, aktuell in Leipzig.
Politische Position:Arbeitet bei THE BUZZARD, weil sie möglichst viele Menschen ermutigen möchte, die eigene Filterblase ab und an mal zu verlassen.
Arbeitet für/als:Studiert in Halle an der Saale "Multimedia und Autorschaft" und "International Area Studies" im Master. Arbeitet unter anderem für The Buzzard, die Mitteldeutsche Zeitung und die Freie Presse Chemnitz als freie Journalistin.
Was Sie noch wissen sollten:Hat ihr Bachelorstudium in Politik- und Kommunikationswissenschaften abgeschlossen.
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