Zurück zur Debattenübersicht
Europa hat Angst
Europa hat Angst

Das Argument in Kürze:

Für den türkischen Journalisten Ibrahim Karagül steht fest: Europäische und amerikanische Medien haben sich gegen Erdogan verschworen. Der Journalist der Tageszeitung YENI ŞAFAK betont ein Argument, das in der Türkei weit verbreitet ist: Im Rahmen konzertierter Aktionen würden weltweit mediale Angriffe gegen Erdoğan gefahren, um ihn zu stürzen. Karagül schreibt weiter, dass „jeden Tag wahlweise ein französisches, deutsches, belgisches oder holländische Medium die Türkei angreife, Erdoğan beleidige, unser Volk verunglimpfe, unser Werte verletze und unsere Lebensweise in Frage stelle“.

Beispielhaft für diese mediale Propaganda der westlichen Medien sei das Titelthema des französischen Politikmagazins LE POINT im Mai 2018: „Der Diktator. Wie weit wird Erdoğan gehen?“.

Turkophobie, Islamophobie – und die Angst vor einer starken Türkei

Für Karagül ist der Grund für die westliche Propaganda gegen Erdoğan und die Türkei unter anderem eine grundsätzliche – und immer tiefergehendere – Turko- und Islamophobie. Deshalb hätte man Angst vor der Türkei. Zudem würde der Westen irrigerweise immer noch glauben, im 19. und 20. Jahrhundert zu leben und über den entsprechenden Einfluss auf die Welt zu verfügen. Doch die Türkei brauche Europa nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Europa würde „stürzen“ und sei „im Untergang begriffen“.

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.