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Erdoğan musste nach dem Putschversuch reagieren
Erdoğan musste nach dem Putschversuch reagieren

Das Argument in Kürze:

Die Reaktion des türkischen Präsidenten Erdoğan auf den Militärputsch von 2016 war gerechtfertigt, schreibt der Journalist Abubakar Kasim. Die USA hätten auf die Terroranschläge von 9/11 schließlich auch drastisch reagiert – dann dürfe die Türkei mit einer innerstaatliche Krise erst recht so umgehen, wie es geschehen ist.

Der Westen ist auch nicht besser als die Türkei

Kasim lobt das türkische Volk für seinen unerschrockenen Widerstand gegen den Militärputsch. Er schreibt: „Der Mut und die Aufopferung des türkischen Volks, die dem Aufruf ihres demokratisch gewählten Führers folgten und gegen die militärische Gewalt auf die Straße gingen, war außerordentlich.“ Die Reaktion des Westens, und vor allem der USA, sei dagegen einfach nur heuchlerisch. Anstatt den Putsch zu verurteilen, bezeichneten sie Erdoğans hartes Durchgreifen gegen die Übeltäter als Überreaktion. Dabei hätten die USA nach 9/11 selbst völlig ungerechtfertigte Maßnahmen ergriffen: Sie hätten Länder besetzt, tausende von Menschen getötet, Menschenrechte verachtet und Gefangene ohne ordentliches Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit festgehalten. Wie könnten also ausgerechnet die USA Erdoğan verurteilen?

„Westliche Politiker sollten sich für ihre Heuchelei und Doppelmoral schämen. Ihre Worte über die Unterstützung von Demokratie und Freiheit auf der ganzen Welt sind nichts als leere Parolen.“

Warum wir den Beitrag empfehlen:

Kasim richtet den Fokus kurz weg von der Türkei und hält den Westen dazu an,

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