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Nordkorea plant die Denuklearisierung schon seit 2013
Nordkorea plant die Denuklearisierung schon seit 2013

Das Argument in Kürze:

Nordkorea meint die Entspannung ernst, schreibt der Politikwissenschaftler Joel Wit für THE ATLANTIC. Bereits vor fünf Jahren, als noch Kims Vater an der Macht war, habe Nordkorea konkrete Pläne zur Denuklearisierung vorgelegt und auch intern die Abrüstung bereits geplant. Doch die Pläne scheiterten – unter anderem weil die USA auf keine der politischen Forderungen von Nordkorea eingingen.

Nordkoreas Versprechen waren keine leeren Worte

Wit war 2013 selbst bei den Gesprächen dabei. Er schreibt, dass die nordkoreanischen Atomwaffen hauptsächlich der Verteidigung gegen die USA dienen sollten: „Ein nordkoreanischer Amtsträger, mit dem ich damals gesprochen habe, sagte, ‚nuklear’ sei gleich ‚Überleben’.“ Denuklearisierung hänge somit wesentlich davon ab, ob sich das Verhältnis zu den USA entspanne und ob bilaterale Gespräche möglich seien.

Nordkorea hatte zu der Zeit konkrete Forderungen an die USA, schreibt Wit. Die USA sollten Nordkorea als souveränen Staat anerkennen, den Waffenstillstand, der den Koreakrieg beendet hatte, durch einen endgültigen Friedensvertrag ersetzen und Sanktionen aufheben. Nordkorea selbst würde im Gegenzug sein Atomprogramm stoppen, sowie Atomwaffen und –anlagen auflösen.

„Das Angebot zur Denuklearisierung war nicht nur eine List, um die Amerikaner von ihren Verbündeten zu trennen und sie alleine an den Verhandlungstisch zu zwingen.

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