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Wirtschaftlicher Aufschwung ist für Nordkorea viel wichtiger als Atomwaffen
Wirtschaftlicher Aufschwung ist für Nordkorea viel wichtiger als Atomwaffen

Das Argument in Kürze:

Der Westen hat ein falsches Bild von Nordkorea. Das zumindest moniert Peter van Buren, Autor und langjähriger Mitarbeiter im US-Außenministerium. Wer annimmt, es gehe Nordkorea lediglich darum, eine Atommacht zu bleiben, irrt gründlich. Vielmehr sei Kim Jong-uns Ziel wirtschaftlicher Aufschwung. Die Atomwaffen seien nur als Druckmittel entwickelt worden, um diesen Aufschwung voranzubringen.

Nordkorea muss Zugang zum Weltmarkt erhalten

Bereits vor dem Gipfeltreffen mit Donald Trump habe Kim außergewöhnlich viele politische Zugeständnisse gemacht – innerhalb von sehr kurzer Zeit. Van Buren schreibt, Kim Jong-un wirkte regelrecht „gestresst“, als er beispielsweise die Schließung des Atomtestgeländes Punggye-ri überraschend bekannt gab. Das zeige, wie wichtig es Kim ist, das Land aus der internationalen Isolation herauszuführen.

Außerdem erklärte Kim im vergangenen Herbst sein Wirtschaftsprogramm „Byungjin“ für beendet: Künftig wolle man sich nicht mehr parallel auf die nukleare und wirtschaftliche Entwicklung des Landes konzentrieren. Es solle fortan nur noch der wirtschaftliche Ausbau im Vordergrund stehen. Van Buren sieht darin einen grundlegenden Strategiewechsel in der nordkoreanischen Politik: Weg vom starken Fokus auf Militär, hin zu Wirtschaft.

Der Erfolg der Verhandlungen zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten bemesse sich schließlich daran, 

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