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Gibt es bessere Lösungen als Denuklearisierung?
Gibt es bessere Lösungen als Denuklearisierung?

Das Argument in Kürze:

Moon Jae-in, Donald Trump, Xi Jinping, Shinzo Abe und sogar Kim Jong-un – alle sprechen immer nur von einer Lösung: Die Denuklearisierung Nordkoreas. Als sei das die einzige Option in diesem festgefahrenen Konflikt. So ist es aber nicht, argumentiert der Friedensforscher Olly Terry. Es gebe besere Lösungen. Zum Beispiel die Idee einer atomwaffenfreien Zone auf der koreanischen Halbinsel, schreibt Terry. Eine solche atomwaffenfreie Zone beinhalte, dass alle Seiten auf der koreanischen Halbinsel abrüsten: Die USA, Südkorea und Nordkorea. Es beinhalte auch, dass die USA nicht nur ihre Atomwaffen, sondern auch den Schirm an Atomwaffen in der Region, die Südkorea im Ernstfall beschützen sollen, zurückzieht.

Ein Ende des Konflikts fordert Kompromissbereitschaft von allen Verhandlungspartnern

Seit dem Ende des Kalten Krieges ist das Ziel der USA die vollständige nukleare Abrüstung von Nordkorea. Dabei haben die Konfliktparteien unterschiedliche Vorstellungen, wie die Nonproliferation ablaufen soll. Das macht die Einigung sehr unwahrscheinlich. Die USA fordern eine einseitige Abrüstung Nordkoreas. Nordkorea hingegen begründet sein aggressives Atomprogramm gerade mit der Bedrohung, die von anderen Atommächten und besonders von den Vereinigten Staaten ausgehe. Denn die USA haben – nach wie vor – Truppen in Südkorea stationiert und halten Atomwaffen in der Region abschussbereit.

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