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Die Fifa setzt sich über internationales Recht hinweg
Die Fifa setzt sich über internationales Recht hinweg
( Link zum Originalbild | Urheber: Dmitri Sadownikow | Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0 )

Das Argument in Kürze

Die Fußball-WM sollte boykottiert werden, da die Fifa ihrer Verantwortung gegenüber dem internationalen Recht nicht nachkommt. So jedenfalls sieht es Steffen Dobbert. Er argumentiert auf ZEIT ONLINE: Der mächtige Fußballweltverband nutzt seinen Einfluss nicht, um Verbesserungen zu erreichen, sondern setzt sich mit der Vergabe der WM an einen Staat wie Russland über das Völkerrecht hinweg, dem sich die Fifa laut ihren Statuten verpflichtet hat.

Wer Angriffskriege führt, darf nicht Gastgeber von Großereignissen sein.

Als Vergleich nutzt Dobbert u.a. den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau 1980 – eine internationale Reaktion auf den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan. Er listet eine Reihe von Beispielen der jüngeren russischen Außenpolitik auf, die für ihn einen Boykott der Fußballweltmeisterschaft rechtfertigen, darunter die Besetzung der Krim.

Wenn es um die Ächtung solch aggressiven Verhaltens geht, sieht Dobbert eigentlich den Veranstalter des Großereignisses in der Pflicht: die Fifa. Er zitiert aus den Statuten des Fußballweltverbands und schlussfolgert: „Theoretisch unterstützt die Fifa also niemanden, der Menschenrechte und Völkerrecht missachtet“, doch der Verband habe sich mit der Vergabe der WM an Russland über diese Grundsätze hinweggesetzt und dadurch jede Glaubwürdigkeit verloren.

Da also der Veranstalter seiner Verantwortung nicht gerecht wird,

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