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Kim Jong Un spielt ein doppeltes Spiel
Kim Jong Un spielt ein doppeltes Spiel
Link zum Originalbild | Urheber: Bwag | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

seit Monaten ist es geplant und heute ist es dann tatsächlich dazu gekommen: Kim Jong Un und Donald Trump haben sich persönlich getroffen.

Die USA sei zu „beispiellosen Sicherheitsgarantien“ in Pjöngjang bereit, wenn Nordkorea einer „vollständigen, überprüfbaren und unumkehrbaren Denuklearisierung“ zustimme, zitiert die WELT den US-Außenminister Mike Pompeo. Der SPIEGEL berichtet, das Kim Jong Un sich laut eigener Aussage „der Nuklearisierung der koranischen Halbinsel nach wie vor verpflichtet fühle“. Er „hoffe, dass dieses Ziel in mehreren Schritten und im Interesse aller Seiten erreicht werden könne“.

Trump will eine schnelle Denuklearisierung Nordkoreas erreichen und zunächst sieht alles danach aus, als könne er dieses Ziel in Verhandlungen mit Kim auch erreichen. Der Schein trügt, behauptet der Konfliktforscher und Nordkorea-Experte Hans-Joachim Fischer in seinem Beitrag für den Wissenschaftsblog PRIF. Kim Jong Un verstelle sich und werde sich langfristig vermutlich nicht zu einer Denuklearisierung bewegen lassen, schreibt er. Denn Nordkorea gehe es vor allem darum, als Atommacht international anerkannt zu werden, das ändere sich nicht von heute auf morgen. Fischer befürchtet deshalb einen Militärschlag der USA, wenn Trump die wahren Absichten Kim Jong Uns erkenne.

„Dies könnte zu einem neuen Krieg auf der koreanischen Halbinsel eskalieren, der die weitgehende Zerstörung Nord- und Südkoreas beinhaltet und sich aufgrund der nordkoreanischen Atom- und Chemiewaffen schlimmstenfalls auch regional und global ausdehnen.“

Hier entlang zum Originalartikel.

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. Auch mit der USA unter Trump haben wir uns schon auseinandergesetzt – mit der Frage, ob der Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen wirklich ein ein Problem ist. Weitere außenpolitische Debatten können Sie in unserer Themenübersicht finden.

Wer steckt dahinter?

Alisa Sonntag
Kommt aus:Ursprünglich aus dem Raum Chemnitz, aktuell in Leipzig.
Politische Position:Arbeitet bei THE BUZZARD, weil sie möglichst viele Menschen ermutigen möchte, die eigene Filterblase ab und an mal zu verlassen.
Arbeitet für/als:Studiert in Halle an der Saale "Multimedia und Autorschaft" und "International Area Studies" im Master. Arbeitet unter anderem für The Buzzard, die Mitteldeutsche Zeitung und die Freie Presse Chemnitz als freie Journalistin.
Was Sie noch wissen sollten:Hat ihr Bachelorstudium in Politik- und Kommunikationswissenschaften abgeschlossen.
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