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Die Umwelt profitiert nicht von kostenlosem Nahverkehr
Die Umwelt profitiert nicht von kostenlosem Nahverkehr

Das Argument in Kürze

Im Interview mit der DEUTSCHEN WELLE erklärt Transportexperte Oded Cats, dass ein kostenloser Nahverkehr keinen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Autofahrer ließen ihr Fahrzeug nicht stehen, nur weil Bus und Bahn billiger werden. Zur Lösung unserer Umweltprobleme braucht es laut Cats einen Perspektivwechsel. Die Zahl der Autos auf den Straßen ließe sich reduzieren, wenn das Autofahren selbst teurer würde. Ein kostenloser Nahverkehr allein reiche nicht aus um die Probleme zu lösen.

Autofahrer müssen für die verursachte Luftverschmutzung bezahlen

Im Zentrum der Debatte um einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr stehen der Umweltschutz und die Verbesserung unserer Luftqualität. Ein Pilotprojekt in Estlands Hauptstadt Tallinn zeigte, dass sich dieses Ziel aber nicht allein durch einen billigeren ÖPNV erreichen lässt. Zwar stieg durch die Einführung kostenloser Tickets die Zahl derer, die Bus und Bahn nutzen. Allerdings waren das vor allem Menschen, die sich die öffentlichen Verkehrsmittel zuvor nicht leisten konnten oder sie ohnehin schon genutzt hatten und das nun häufiger taten. Autofahrer ließen ihr Fahrzeug trotzdem nur selten stehen. Staus und Luftverschmutzung blieben nahezu unverändert. Bei der Entscheidung für oder gegen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel spielt Geld offensichtlich eine untergeordnete Rolle.

Damit die Autos häufiger in der Garage bleiben,

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