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Ob 40 Stunden zu viel oder genau richtig sind, weiß die Wissenschaft bisher noch nicht
Ob 40 Stunden zu viel oder genau richtig sind, weiß die Wissenschaft bisher noch nicht

Das Argument in Kürze

Geschichte und Wissenschaft halten Spannendes über die 40-Stunden-Woche bereit. Immerhin ist sie schon eine Verbesserung, denn vor ihr gab es die 100-Stunden-Woche – und in der war die Produktivität deutlich geringer. Ob aber 40 Stunden genau richtig oder immer noch zu viel sind, lässt sich nicht mit Sicherheit beweisen.

Wie die 40-Stunden-Woche entstanden ist

Den Acht-Stunden-Tag haben wir den Gewerkschaften zu verdanken, die Fünf-Tage-Woche Henry Ford. Er war der erste, der seinen Angestellten statt nur einem zwei freie Tage in der Woche zugestand – und herausfand, dass sie dadurch produktiver waren als vorher. Zu wenig sind 40 Stunden die Woche also ganz bestimmt nicht. Wer mehr arbeitet, riskiert nicht nur Übergewicht und Krankheit, sondern auch Unkonzentriertheit und Fehler.

Vor den Gewerkschaften und Ford waren Zehn- bis 16-Stunden-Tage und eine Sechs-Tage-Woche die Regel. Aber auch heute arbeiten die Menschen zusätzlich zu ihrer regulären Arbeitszeit von zu Hause aus sieben Stunden mehr. Deswegen fehlt ihnen Zeit für Kinder, Haushalt, für Behördengänge und fürs Kochen – und dafür, das Leben zu genießen. Die 40-Stunden-Woche stammt aus einer Zeit, in der die meisten dieser Aufgaben von Hausfrauen erledigt wurden, die nicht arbeiten gingen.

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