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Kürzer zu arbeiten, macht produktiver
Kürzer zu arbeiten, macht produktiver

Das Argument in Kürze:

In einer Zeit, in der es Arbeit dank Smartphones „to go“ gibt und auch nach Feierabend noch die neusten Mails gecheckt werden, lohnt es sich über kürzere Arbeitszeiten nachzudenken. Zu viel Arbeit macht krank, kaputt und ineffizient, sagt Jonathan Chan in der HUFFINGTON POST. Er führt an, dass ein zu hohes Arbeitspensum die körperliche und psychische Gesundheit beeinträchtigt. Weniger Arbeit steigere dagegen die Produktivität.

Schon Henry Ford wusste: Ausgeschlafene Menschen arbeiten besser

Mit drei Argumenten zeigt Chan, warum zu viel Arbeit weder für den Arbeitnehmer noch für die Unternehmen von Vorteil ist. Wer zu viel arbeitet, isst schlecht, schläft wenig und bewegt sich nicht ausreichend. Das führt zu Krankheiten wie Schlafstörungen, Depressionen und Diabetes. Arbeitnehmer häufen Krankheitstage an oder kommen gar nicht mehr zur Arbeit. Zudem müssen Unternehmen höhere Beiträge für die Krankenversicherung bezahlen. Auch psychische Faktoren dürfen nicht vernachlässigt werden. Erschöpfung steigert das Risiko für unprofessionelles Verhalten – Fehler treten häufiger auf. Dieses Problem erkannte Henry Ford bereits 1914 und führte in seinen Fabriken die damals revolutionäre 40-Stunden-Woche ein, um auf leistungsfähigere Arbeiter vertrauen zu können.

Prinzipiell ist laut Chan die Annahme falsch, dass man in acht Stunden automatisch mehr Aufgaben erledigen könne als in sechs. Für eine Aufgabe, die eigentlich in zwei Stunden erledigt sein könnte, benötige man acht Stunden, wenn so viel Zeit zur Verfügung stehe, so Chan. Eine Arbeitszeitverkürzung und damit verbunden mehr Freizeit könne die Effizienz und den Unternehmenserfolg steigern, weil Mitarbeiter ausgeglichener und motivierter seien.

„Wenn Arbeitnehmer mehr Zeit für Aktivitäten außerhalb der Arbeit haben, die Ihnen Spaß machen, verbessert sich die Lebensqualität und sie sind motivierter gute Arbeit zu leisten, weil Sie glücklicher und ausgeruhter sind.“

Warum wir den Beitrag empfehlen:

Jonathan Chan macht mit seinen Argumenten deutlich, dass kürzere Arbeitstage nicht nur für die Arbeitnehmer positiv sind, sondern dass ein Umdenken in puncto Zeitgestaltung auch den Unternehmenserfolg fördert. Er trifft damit einen Nerv der Zeit. Gerade in einer sich immer schneller drehenden Welt ist es wichtig, den Wert von Pausen und Freizeit gezielt zu betonen. Der Text von Chan richtet sich an jeden Arbeitnehmer und enthält einen Appell: Ein Unternehmen nimmt keinen Schaden, wenn nicht sofort auf eingehende Mails reagiert und nicht jede Aufgabe im Eiltempo erledigt wird.

Dieser Beitrag wird empfohlen von: Carolin Heilig

Wer steckt dahinter?

Jonathan Chan
Kommt aus:Melbourne
Arbeitet für/als:Content-Vermarkter und Startup-Berater
Was Sie noch wissen sollten:Chan arbeitete für das FOUNDR MAGAZIN, eine Plattform die jungen Unternehmern und Gründern die Möglichkeit gibt ihre Erfolgsgeschichte zu erzählen
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