Zurück zur Übersicht
Auch die neuen Arbeitsmodelle können uns zermürben
Auch die neuen Arbeitsmodelle können uns zermürben

Das Argument in Kürze:

Vor wenigen Jahren war Markus Albers noch begeistert von neuen, flexiblen Arbeitsmodellen – heute sieht er sie kritischer. Die Flexibilität müsse auch  Grenzen haben, meint er. Es würde helfen, wenn Arbeitnehmer lernten, öfter Nein zu sagen.

Weniger Meetings, mehr Zeit

Die ersten Erfahrungen damit, wie neue Arbeitsmodelle in der Praxis gelebt werden, waren für Albers ernüchternd: Vieles, das sich deren Befürworter erhofft hatten, sei nicht eingetreten. Unternehmen hätten zwar die neue Flexibilität – E-Mails am späten Abend beantworten und auch im Urlaub erreichbar sein – angenommen, aber gleichzeitig auch alte Arbeitsmodelle wie Hierarchien, häufige Meetings und Anwesenheitspflicht beibehalten. Das zermürbe die Arbeitenden.

Um neue Arbeitsmodelle sinnvoll umsetzen zu können, brauche es stattdessen feste Regeln und Strukturen. Es müsse klare Grenzen der Erreichbarkeit und der Flexibilität geben. Dazu gehöre auch, dass Arbeitende lernen, Nein zu sagen und Zeitfresser aus ihren Kalendern streichen. Für Albers zählen dazu auch Meetings.

„Wir opfern im Interesse der Kollaboration einiges, unter anderem die Konzentration und die Kontemplation. Dass es zum Beispiel in Büros weniger Rückzugsmöglichkeiten gibt als früher, halte ich für eine Fehlentwicklung. Wohl jeder von uns kennt Büros, in denen sich Mitarbeiter mit Kopfhörern abschirmen,

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.