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Wir. Geben. Daten.
Wir. Geben. Daten.

Das Argument in Kürze:

 

Der Skandal um Facebook-Daten, die die britische Firma Cambridge Analytica abgegriffen hat, war für ihn keiner. Sandro Odak ärgert auf GAMESTAR.de, dass alle über große Internetfirmen jammern, aber kaum jemand seine eigenen Daten im Griff hat. Denn es sind wir, die immer wieder zustimmen, dass selbst noch eine Taschenlampen-App Zugriff auf unsere Standortdaten bekommt. Auf unsere Kontaktliste. Auf die auf dem Smartphone gespeicherten Bilder. Kurz: Auf unser digitales Selbst.

 

Nur teilen, was man von sich preisgeben will

 

Odak schreibt seinen Text in einem lockeren Internetplauderton. Aber dann verwendet er einen altmodischen, einen analog anmutenden Begriff. Wir sollten, meint Odak, überlegen, welche Daten wir „preisgeben“ wollen. Dass der Chefredakteur eines Online-Portals über Computerspiele hier aber zum schönsten Feuilleton-Deutsch greift, passt zum aufklärerischen Anspruch seines Texts, der ein Appell an unsere Autonomie ist. Ja – es gibt Datenmissbrauch. Das Problem sind aber vielmehr wir, wenn wir allzu oft und allzu oft leichtfertig der Speicherung, Nutzung, Weitergabe unserer Daten zustimmen. Odaks Grundregel lautet: „Nur teilen, was man von sich auch preisgeben will. Vor jedem Post, vor jedem Foto, vor jedem Kommentar sollte man sich fragen,

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