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Im Nahen Osten tobt ein kalter Krieg
Im Nahen Osten tobt ein kalter Krieg

Das Argument in Kürze:

Um die Frage zu beantworten, ob der Iran eine Gefahr für den Nahen Osten darstellt, muss zuerst geklärt werden, wie es überhaupt zum Konflikt kommen konnte. Der frühere britische Diplomat in Saudia-Arabien, Syrien, Burma, Irak und Lybien, John Jenkins, befasst sich im Magazin NEW STATESMAN mit dieser Frage. Der Konflikt zwischen dem Iran und Israel, der kurz vor der Eskalation stehe, sei nur die Spitze des Eisberges. Im Nahen Osten tobe ein kalter Krieg zwischen den Golfstaaten und dem Iran. Frühe Ursachen hierfür finden sich schon bei den Gründungen der Nahoststaaten nach dem ersten Weltkrieg.

Selbstbewusste Militärs und Clan-Herrschaft

Die Staaten im Nahen Osten wurden nach dem Untergang des Osmanischen Reiches neu gegründet. Damals etablierten sich Militärs, die ihre Aufgabe in der Durchsetzung des allgemeinen Willens sahen und die Staatsführung übernahmen. Auch einzelne Clans und Familien erhoben Machtansprüche. Nun befinden sich die Staaten in einer politischen Übergangsphase, die nicht immer friedlich ablaufe. Das führe zur Destabilisierung der Bevölkerung. Der arabische Frühling 2010 zeigte zuletzt wie blutig der Übergang von alten, totalitären zu demokratischeren System ablaufen kann. Jenkins sagt dazu im NEW STATESMAN: “What we see in the contemporary Middle East and North Africa is a classically Gramscian crisis,

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