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Den Deutschen ist Konsum wichtiger als christliche Werte
Den Deutschen ist Konsum wichtiger als christliche Werte

Das Argument in Kürze:

Geht es nach Juri Sternburg, ist das Christentum kein Teil Deutschlands. Der Autor und Journalist erläutert in der TAZ, das gelebte Christentum sei in Deutschland zu einer Ausnahme geworden. Praktizierende Christen seien in der Minderheit. Sternburg führt den Vergleich an, dass es mehr offene Antisemiten als aktive Katholiken gäbe. Lediglich ein Bruchteil der Katholiken lebe den Glauben aus und besuche regelmäßig einen Gottesdienst. Eine Identifikation der deutschen Bevölkerung mit dem Christentum sei praktisch nicht mehr vorhanden.

Kommerzialisierung überlagert christliche Traditionen

Es sei offensichtlich, dass das Christentum kaum mehr Bedeutung für das Leben der Deutschen habe. Von rund 24 Millionen getauften Katholiken gehen gerade mal drei Millionen regelmäßig zum Gottesdienst. Zudem habe die Kommerzialisierung christliche Werte aus unserem Leben verdrängt. So feiern wir an Weihnachten weniger die Geburt Jesu, sondern einen von Coca Cola erschaffenen roten Clown. Auch an Ostern steht eher der Osterhase als das Lebensende und die Wiederauferstehung von Jesus im Fokus. Die Deutschen stehen nicht mehr hinter dem Christentum. „In diesem Land glauben mehr Menschen, dass die USA hinter 9/11 stecken, als an die Institutionen der Christenheit.“, führt Sternburg aus.

An anderer Stelle greifen die Deutschen gerne auf christliche Werte zurück.

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