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Deutschland muss mehr für die Bundeswehr ausgeben – sonst wird es gefährlich
Deutschland muss mehr für die Bundeswehr ausgeben - sonst wird es gefährlich

Das Argument in Kürze:

Anstatt mit Maschinengewehren trainieren deutsche Soldaten mit Besenstielen  – so peinlich ist der Zustand der Bundeswehr, schreibt Journalist Rick Noack in der WASHINGTON POST. Die mangelnde Einsatzbereitschaft sei jedoch alles andere als lustig. Im Fall eines Angriffs könne sich Deutschland nicht verteidigen. Und angesichts der jüngsten Militäraktionen Russlands werde ein Krieg auf dem Boden der Staaten der Europäischen Union immer denkbarer. Deshalb müsse Deutschland endlich militärisch mehr Verantwortung übernehmen und die Bundeswehr besser ausstatten.

Russland erregt im Westen Besorgnis

Deutschlands Militär ist in einem katastrophalen Zustand, schreibt Noack. Panzer, U-Boote und Helikopter brauchen dringend Reparaturen. Nachdem die Regierung 2011 Ausgaben für die Bundeswehr kürzte, wurde massenhaft Ausrüstung verkauft. Diese bereits verkaufte Ausrüstung muss nun wieder beschafft werden.

Denn die Gefahr eines traditionellen Krieges in der Europäischen Union nimmt zu, warnt Noack. Die Krim-Annexion und russische Operationen auf der Ostsee erregten zurecht Besorgnis. Noack fügt hinzu: Die Zeiten, als Deutschland sich auf das US-Militär verlassen konnte, sind vorbei. Der deutsche Staat müsse deshalb mehr in die Bundeswehr investieren. Unbedingt. Sonst könnte es gefährlich werden.

Warum wir den Beitrag empfehlen:

Journalist Rick Noack beleuchtet einen Aspekt, den Gegner von militärischen Einsätzen oft nicht ansprechen: die Notwendigkeit, im Ernstfall für die Sicherheit des eigenen Landes sorgen zu können. Und dass Deutschland für diese Notwendigkeit nicht vorsorgt, ist bezeichnend.

Dieser Beitrag wird empfohlen von: Stephanie Berens

Wer steckt dahinter?

Rick Noack
Kommt aus:Dresden
Arbeitet für/als:Auslandskorrespondent für THE WASHINGTON POST in Berlin
Was Sie noch wissen sollten:Rick Noack schrieb mit 17 Jahren schon Artikel für TIME MAGAZINE, CNN INTERNATIONAL und SPIEGEL ONLINE. Zusammen mit seinem Kollegen Gregor Kalchthaler gründete er 2010 den „Club der jungen Journalisten“, der sich mittlerweile jedoch aufgelöst hat.
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