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Die Energiewende in Europa kann nur von Merkel und Macron gemeinsam umgesetzt werden
Die Energiewende in Europa kann nur von Merkel und Macron gemeinsam umgesetzt werden
(Originalbild: “The scientific solar furnace at Odeillo, French Cerdagne.” | Urheber: YvesC~commonswiki | Creative Commons | CC BY-SA 2.5)

Das Argument in Kürze:

Frankreich und Deutschland sind voneinander abhängig. Nicht nur politisch, auch in der Stromerzeugung. Eine neue Studie der Think Tanks AGORA ENERGIEWENDE und IDDRi Paris hat ergeben, dass Frankreich und Deutschland Kosten sparen könnten, wenn sie in der Energiepolitik enger zusammenarbeiteten. Wenn die Energiewender erfolgreich werden soll, müssen Merkel und Macron stärker koopereien, schreibt Christoph Podewils von AGORA.

Wie die Klimaziele und europäische Politik zusammenhängen

der Befund ist eindeutig: Wenn Frankreich und Deutschland nicht stärker kooperieren, dann scheitert die Energiewende. Nationale Alleingänge auf der jeweils anderen Seite würden Frankreich und Deutschland schaden: Deutschland würde die Klimaziele noch viel eher verfehlen und wäre von Stromimporten abhängig. Vor allem von denen aus Frankreich. Dort hingehen riskiere man kostenintensive Investitionen in Kernkraftwerke und hätte danach Stromüberschuss – der wiederum müsste exportiert werden. Das brächte aber zu wenig Geld, um die Modernisierung der Kraftwerke zu refinanzieren.

Was konkret getan werden könnte. 

Agora Energiewende und IDDRI stellen fest, dass Frankreichs Kernkraftwerke nur rentabel wären, wenn die CO2-Preise und die Kapazität des Stromnetzes mit Deutschland abgesprochen würden. Deutschland müsste in den Abstimmungen höhere CO2-Preise fordern, damit es die Klimaziele doch noch erreicht.

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