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Deshalb ist die aktuelle EU-Politik gefährlich für die Zukunft der Demokratie
Adrian Pabst

Das Argument in Kürze:

Die EU muss ihre Bürger mehr einbinden, sonst kann das europäische Projekt nicht funktionieren. Dies schreibt Religions- und Politikwissenschaftler Adrian Pabst in einem wissenschaftlichen Essay von September 2017. Politiker in Brüssel würden die konkreten Bedürfnisse der EU-Bürger viel zu sehr der Wirtschaft und der Politik unterordnen – das müsse sich ändern.

EU-Bürger sollen Politik mitgestalten können

Pabst argumentiert, dass supranationale Institutionen und Regierungszusammenarbeit nicht ausreichten, um die Mitgliedsstaaten der EU zusammenzuschweißen. Politiker würden zu sehr auf der gemeinsamen Wirtschaft beharren, während die politische Union eine untergeordnete Rolle spielt. Gleichzeitig sei die Macht zu sehr in den supranationalen Institutionen und den nationalen Regierungen konzentriert – auf Kosten der Bürger. Die EU könne nicht nur auf Wirtschaftszusammenarbeit aufbauen. Sie brauche ein stabileres Fundament. Pabst schlägt vor, dass die Politiker die supranationale Institutionen mit den Bedürfnissen lokaler Regionen und Gemeinschaften verknüpfen sollten. Außerdem müsse Brüssel die EU-Bürger gezielt einbinden, indem ihnen die Möglichkeit gegeben werde, mehr als bisher EU-Politik mitgestalten zu können.

Warum wir den Beitrag empfehlen:

Adrian Pabst richtet die Aufmerksamkeit in der Debatte um Macrons Visionen weg von Wirtschaft und Politik hin zu einer wichtigen „Komponente“

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