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Seit der Kölner Silvesternacht ist Feminismus oft rassistisch und schadet auch den Frauen selbst
Seit der Kölner Silvesternacht ist Feminismus oft rassistisch und schadet auch den Frauen selbst
(Originalbild: “Kölner Dom Nordseite und Bahnhofsvorplatz bei Nacht” | Urheber: Raimond Spekking | Creative Commons | CC BY-SA 4.0 )

Argument in Kürze:

Feminismus ist nicht nur gut und rein. Er kann auch vergiften. Seit der Kölner Silvesternacht ist der sogenannte Femonationalismus im Auftrieb. Feministinnen in Deutschland stellen Muslime immer öfter als Triebtäter dar, vor denen deutsche Frauen beschützt werden müssen, schreibt die Journalistin Stephanie Rohde in einem Artikel des DEUTSCHLANDFUNKS. Rohde rezensiert darin das Buch der Gender-Theoretikerinnen Sabine Hark und Paula-Irene Villa. Ihrer Meinung nach, schadet dieser neue Feminismus den Frauen, die in Deutschland leben ebenso wie dem gesellschaftlichen Zusammenhalt allgemein. 

Fundamentalismus und Femonationalismus

„Köln“, in Anführungszeichen, steht symbolisch für die muslimische Gefahr, vor der Frauen und Frauenrechte beschützt werden müssen. Rechte und Populisten benutzen „Köln” häufig, um gegen Einwanderer Stimmung zu machen. Geholfen haben ihnen dabei, beabsichtigt oder nicht, auch Feministinnen. Und zwar indem sie den feministischen Wert von der Gleichheit der Geschlechter missbraucht haben, um davon eine kulturelle Überlegenheit gegenüber dem Islam abzuleiten. Zu diesem Schluss kommen Hark und Villa in ihrem neuen Buch. Rohde kann dem Buch keine Patentlösung für das Dilemma entnehmen, wie man über „Köln“ reden kann, ohne entweder sexistisch oder rassistisch zu argumentieren. Ihrer Ansicht nach zeigen Hark und Villa anderes: Es geht eher darum,

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