Zurück zur Übersicht
Kunst von Frauen wird seit Jahrzehnten falsch interpretiert
Kunst von Frauen wird seit Jahrzehnten falsch interpretiert
(Originalbild: “Istanbul, November 2012” | Urheber: Denis Bocquet | Creative Commons | CC BY 2.0 )

Argument in Kürze:

Wir betrachten Kunst mit einem männlichen Blick. Wir, das sind Männer und auch Frauen. Das ist die These der Autorin Lili Loofbourow. Sie befürchtet: Weil wir alles aus männlicher Perspektive betrachten, vernebelt es unsere Fähigkeit, gute Kunst zu erkennen, die von Frauen stammt. Wenn wir wollen, können wir unsere Sichtweise aber erweitern, bemerkt Loofbourow im GUARDIAN.

Weibliche Kunst ist emotional und exhibitionistisch

Natürlich gibt es Filme und Bücher, die von Frauen gemacht werden. Wir finden sie meist emotional, schön, ab und an frech, teilweise gar exhibitionistisch. „But we don’t expect them to be experimental, and we don’t expect them to be great.“, sagt Lili Loofbourow. Großartig finden wir Kunst nur, wenn sie objektiv ist und dadurch allgemeingültig. Und das ist der springende Punkt, denn weibliche Narrative gelten nicht als universell. Ein Gedicht von Jonathan Swifts „The Lady’s Dressing Room“ über Frauen gilt als durchdacht und realistisch. Loofbourow zitiert Eleanor Catton, Autorin des Romans „The Luminaries“ und Preisträgerin des „Man Booker Prize“. Catton spricht aus, wie Texte von Frauen rezipiert werden. „The interviews much more seldom engage with the woman as a serious thinker, a philosopher,

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.