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Feministen müssen weiter gegen sexuelle Belästigung von Frauen kämpfen. Denn das Problem ist nicht gelöst.
Feministen müssen weiter gegen sexuelle Belästigung von Frauen kämpfen. Denn das Problem ist nicht gelöst.

Das Argument in Kürze:

Frauen brauchen Feministen, die sie vertreten, die für sie kämpfen, die sexuelle Belästigung offenlegen und verurteilen. Auch jetzt, nachdem der Hype um #MeToo abgeflaut ist. Davon ist die US-Politikerin Cynthia Dill überzeugt. Denn sexuelle Belästigung ist immer noch Alltag, schreibt sie. Und die Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft, die diesen Alltag ermöglichen, haben sich nicht verändert.

Sexuelle Belästigung ist nur Teil eines viel größeren Problems

Laut einer aktuellen Studie von ABC NEWS und der WASHINGTON POST macht jede zweite Frau in den USA Erfahrungen mit sexueller Belästigung. Und ein Viertel aller Frauen werden an ihrem Arbeitsplatz von einer Person sexuell belästigt, die Einfluss auf die Karriere der Frauen hat, fasst Dill zusammen. In anderen Industrienationen sei die Situation ähnlich. Sexuelle Belästigung bestimme den Alltag von Millionen von Frauen. Dill wundert sich nicht darüber, dass ein Hashtag wie #MeToo daran nichts grundlegend verändert. Sexuelle Belästigung sei nur ein Symptom. Das eigentliche Problem sei die Machtstruktur unserer patriarchalen Gesellschaft, analysiert sie. Laut dem amerikanischen Magazin FORBES sind die zehn reichsten Menschen der Welt Männer, ebenso wie die zehn mächtigsten Geschäftsführer. Diese Machtstrukturen verhinderten, dass sexuelle Belästigung systematisch offengelegt wird, erläutert Dill.

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