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Feminismus hilft Frauen nicht, sondern nur der Werbeindustrie
Feminismus hilft Frauen nicht, sondern nur der Werbeindustrie

Das Argument in Kürze:

Die Zeiten haben sich geändert, schreibt die Redakteurin Jana Gioia Baurmann. Früher sei Feminismus eine Widerstandsbewegung gewesen. Ein Symbol für Freiheit und Selbstbestimmung. Jetzt ist Feminismus nur noch eine Worthülse, stellt Baumann fest. Ein Modebegriff, den die Werbeindustrie ausnutzt, um die Profite zu steigern und Kleidung zu verkaufen. Feminismus ist zum Schmuck geworden. Er hilft Frauen nicht mehr.

Früher anti, jetzt nur noch „hip“  

Alle machen mit: Dior druckt T-Shirts mit der Aufschrift „We all should be feminists“, Audi wirbt mit der Gleichstellung von Mann und Frau, das schwedische Modelabel Acne verkauft Pullover und Schals, auf denen „Radical feminist“ steht und das Verlagshaus Gruner + Jahr startet das feministische Magazin F-MAG. Feminismus sei schick geworden, resümiert Baurmann. Der Kapitalismus habe die Widerstandsbewegung geschluckt. Die Werbung mit Feminismus sei nicht nur widersprüchlich, sondern auch heuchlerisch, erläutert die Journalistin. Anstatt politischen Widerstand zu leisten, begnügten sich Frauen damit, shoppen zu gehen. Und Baurmann bemängelt: Die Firmen, die sie damit unterstützen, stärken die patriarchalen Strukturen unserer Gesellschaft. Als Beispiel nennt sie Audi: Während der Autokonzern in Werbespots die Gleichberechtigung von Männern und Frauen fordert, sitzen ausschließlich Männer im Vorstand. Der Fachbegriff für Werbung mit Feminismus ist Femvertising.

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