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Feminismus führt dazu, dass Männer in Deutschland diskriminiert werden
Feminismus führt dazu, dass Männer in Deutschland diskriminiert werden

Das Argument in Kürze:

Der Autor Eckhard Kuhla findet Feminismus ungerecht. Unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung würden Männer in Deutschland systematisch unterdrückt, sagt er im Interview mit dem Blog TELEPOLIS. Feministen zeichneten ein Schwarz-Weiß-Bild von der Wirklichkeit: Männer seien immer die Täter, Frauen immer die Opfer. Dieses Denkschema führe dazu, dass Politiker und Journalisten Männer systematisch benachteiligen.

Dass Frauen diskriminiert werden, ist Unsinn

Feministinnen beschwerten sich ständig, wie sehr Frauen in Deutschland benachteiligt werden. Aus Eckhard Kuhlas Sicht stimmt das nicht. Nur, weil Frauen in bestimmten Positionen unterrepräsentiert sind, hieße das noch lange nicht, dass sie diskriminiert würden. Kuhla nimmt das Studium zum Maschinenbauer als Beispiel: Nur, weil weniger Frauen Maschinenbau studieren, bedeute das nicht, dass Frauen diskriminiert würden. Im Gegenteil: Frauen entschieden sich aus einer individuellen Freiheit heraus für einen anderen Beruf. Deshalb sollten sich Quoten nicht nach einer absoluten Zahl richten, sondern nach Angebot und Nachfrage, verlangt Kuhla. Als Beispiel: Der Arbeitgeber solle sich bei Bewerbungen von Frauen und Männern nicht danach richten, dass 50 Prozent Frauen sind, wenn sich nur 20 Prozent Frauen auf eine Stelle bewerben. Sondern die Quote solle davon abhängen, wie die Proportion der Bewerber ist.

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