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Der Perspektivwechsel am Morgen: Jens Spahns Aussage zum Rechtsstaat
Der Perspektivwechsel am Morgen: Jens Spahns Aussage zum Rechtsstaat

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

 

Guten Morgen,

gestern haben sich immer noch viele Politiker zu einem Interview mit Jens Spahn geäußert, das am Mittwoch in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG (NZZ) erschien. Es empfiehlt sich, das komplette Interview zu lesen. Die Politiker machen ihre Kritik vor allem an Spahns Aussage fest, der Staat habe in den vergangen Jahren nicht mehr ausreichend für Recht und Ordnung gesorgt. Spahn äußert sich aber auch interessant zu anderen Fragen, beispielsweise zur Bedeutung der Islam-Konferenz oder zur Rolle der AfD.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter warf Spahn Angstmache vor. Er schüre durch das „Schreien von Parolen“ über rechtsfreie Räume in Deutschlands Städten Verunsicherung. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) warf Spahn „Pauschalurteile“ vor, die von „Ahnungslosigkeit“ zeugten.

Eine ganz andere Meinung vertritt Thomas Sigmund, Ressortleiter Politik des HANDELSBLATTS. Spahn liege mit seiner Kritik am Rechtsstaat vollkommen richtig. Polizei und Justiz hätten zu wenig Geld und Personal. „Es hakt an allen Ecken und Enden und die Politik redet bislang nur“, schreibt Sigmund. Dabei müsse sie alles dafür tun, damit Deutschland wieder sicherer werde.

Hier entlang zum Original-Artikel.

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einer tagespolitischen Angelegenheit eine alternative Sichtweise bietet. Detaillierter steigen wir in unseren Wochendebatten in Themen ein. Aktuell zur Frage: Sollte der Staat Facebook stärker regulieren?

Wer steckt dahinter?

Katharina Mau
Kommt aus:München
Politische Position:interessiert sich für nachhaltigeres Wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Katharina dachte lange, sie sei zu introvertiert, um Journalistin zu werden. Inzwischen lernt sie an der Deutschen Journalistenschule und schreibt unter anderem für Jetzt.de, die dpa und Orange, das Jugendformat des Handelsblatts. Sie verzichtet auf Plastiktüten und kauft Bio-Käse, isst aber manchmal Avocados aus Chile.
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