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Facebook zerstört die Demokratie, weil es den öffentlichen Raum privatisiert
Facebook zerstört die Demokratie, weil es den öffentlichen Raum privatisiert

Das Argument in Kürze:

Wie mächtig Facebook wirklich ist, das sei vielen Journalisten erst 2016 klar geworden. Das war das Jahr, in dem Donald Trump Präsident der USA wurde. Das Jahr, in dem Hackerangriffe, Fake-News und Verschwörungstheorien dort den Wahlkampf prägten. 2016 habe sich gezeigt, was man schon lange hätte wissen können – davon ist der amerikanische Journalist Alexis C. Madrigal überzeugt: Wenn eine einzelne Firma den öffentlichen Raum beherrscht und ein privater Konzern darüber entscheidet, was ein Großteil der Bevölkerung auf dem Smartphone als neu und wichtig wahrnimmt – dann zerstöre das die Demokratie.

Früher gab es den Marktplatz, jetzt gibt es Facebook

Der Staat müsse Facebook regulieren, fordert Madrigal. Denn das soziale Netzwerk sei zu mächtig geworden. Demokratie brauche einen öffentlichen Raum, in dem sich Menschen begegnen und frei austauschen können. Früher ist das auf dem Marktplatz passiert; heute gehört dieser Raum Facebook, schreibt Madrigal. Facebook werde wie ein öffentlicher Raum benutzt, sei aber getrieben von privaten und kommerziellen Interessen: Wer mehr zahlen kann, wird besser gehört.

In seinem Hintergrundbericht im amerikanischen Magazin THE ATLANTIC ergründet Madrigal, wie es so weit kommen konnte. Er berichtet von der Wahlbeeinflussung im Jahr 2012,

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