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Facebook verschlimmert Fake News und Filterblasen
Facebook verschlimmert Fake News und Filterblasen

Das Argument in Kürze: 

Immer mehr Menschen nutzen soziale Netzwerke als Nachrichtenquelle. Das ist per se nicht problematisch. Allerdings werden die angezeigten Informationen mithilfe eines Algorithmus personalisiert und ausgewählt. Dadurch präsentieren Facebook, Twitter und Co. den Nutzern nur ein unvollständiges Abbild der Wirklichkeit. Sichtweisen, die nicht dem individuellen Nutzungsverhalten entsprechen, bleiben ausblendet. Dies polarisiert die Gesellschaft und ist deswegen eine Gefahr für die Demokratie, argumentiert Jack Samler, Student an der renommierten Harvard Business School.

Soziale Netzwerke informieren zu einseitig und subjektiv 

In der Theorie sind soziale Medien auch demokratische Medien. Sie bieten eine offene Plattform, auf der jede Meinung frei zum Ausdruck gebracht werden kann und auch ein Publikum erreicht. Dieses jedoch wird von einem Algorithmus ausgewählt. Anhand der vergangenen Interaktionen eines Nutzers – also Kommentare, „Gefällt mir-Angaben“ oder geteilte Beiträge – werden nur ausgewählte Inhalte im sogenannten Newsfeed angezeigt. Eine bestimmte Meinung kann deswegen nur bestimmte Menschen erreichen. Einerseits hilft uns das. Wir können einfacher und effizienter genau die Informationen finden, die wahrscheinlich am relevantesten für uns sind. Andererseits erhält der Newsfeed durch die al­go­rith­mische Auswahl eine bestimmte Färbung – Stichwort: Filterblase. Liest und teilt man üblicherweise nur Beiträge der Linkspartei oder der Tageszeitung NEUES DEUTSCHLAND,

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