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Datenschutz stärkt nur die Monopolstellung von Facebook
Datenschutz stärkt nur die Monopolstellung von Facebook

Argument in Kürze:

Es ist keine gute Idee, Facebook durch strengeren Datenschutz zu regulieren, meint Albert Wenger, im ZEIT-Interview mit der Journalistin Elena Erdmann. Denn wer per Gesetz erzwinge, dass die Daten einzelner Konzerne oder ganzer Staaten geheimzuhalten sind, der verhindere Innovation und Fortschritt. Statt Firmen zu bremsen, sollte man den Verbrauchern mehr Macht und Unabhängigkeit zusprechen. Endnutzer sollten selbst wieder entscheiden können, was mit ihren Daten passiert. Das sei zeitgemäßer Datenschutz.

Datenschutz bedeutet eigentlich Menschenschutz

„Strikte Privatsphäre und technologischer Fortschritt sind unvereinbar“, sagt Wenger. Denn es ist oft teuer, die Datenschutzrichtlinien einzuhalten. Das können sich nur große Konzerne und Staaten leisten, kleine Firmen und Bürger verlieren den Wettbewerb gegen sie. Als Beispiel dient ihm Facebook. Wenn der Konzern nun den Zugang Dritter zu den Daten seiner Nutzer erschweren will, werde er nur noch mächtiger. Weil dann wirklich nur Facebook entscheidet, was mit unseren Daten passiert.

Wir müssen über Alternativen sprechen

Wenger geht es nicht darum die Datenschutzrichtlinien weiter zu verschärfen, sondern „den Endnutzerinnen und Endnutzern wieder die Macht über ihre Daten zu geben.“ Dazu könne man eine elektronische Schnittstelle (API) einrichten,

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