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Der Perspektivwechsel am Morgen: Solidarisches Grundeinkommen vs. Hartz IV
Der Perspektivwechsel am Morgen: Solidarisches Grundeinkommen vs. Hartz IV

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

 

Guten Morgen,

die SPD diskutiert darüber, wie es mit Hartz IV weitergehen soll. Der Berliner Bürgermeister Michael Müller hatte vorgeschlagen, ein sogenanntes „Solidarisches Grundeinkommen“ einzuführen. 1200 Euro im Monat für Menschen, die zu einer gemeinnützigen, sozialversicherungspflichtigen Arbeit bereit sind. Das würde ein Ende von Hartz IV in der bisherigen Form bedeuten.

Im Interview des DEUTSCHLANDFUNK begrüßt der Ökonom Rudolf Hickel den Vorschlag. Es sei mit Hartz IV nicht gelungen, die Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein solidarisches Grundeinkommen würde genau diesen Menschen helfen.

Hier entlang zum Original-Artikel.

Ein Artikel der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG macht eine andere Position deutlich. Der Vorschlag eines solidarischen Grundeinkommens sei nicht neu, sondern eine Variante der bestehenden Ein-Euro-Jobs. Damit können Menschen, die Hartz IV beziehen, etwas hinzuverdienen. Die Erfahrung mit den Ein-Euro-Jobs zeige aber, dass der Sprung in den Arbeitsmarkt oft nicht gelinge.

Hier entlang zum Original-Artikel.

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. Tiefer in politische Themen steigen wir in unseren Debattenübersichten ein. Diese Woche zur Frage: Wird Chinas Aufstieg zu einem Problem für Deutschland?

Wer steckt dahinter?

Katharina Mau
Kommt aus:München
Politische Position:interessiert sich für nachhaltigeres Wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Katharina dachte lange, sie sei zu introvertiert, um Journalistin zu werden. Inzwischen lernt sie an der Deutschen Journalistenschule und schreibt unter anderem für Jetzt.de, die dpa und Orange, das Jugendformat des Handelsblatts. Sie verzichtet auf Plastiktüten und kauft Bio-Käse, isst aber manchmal Avocados aus Chile.
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