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Chinas Spielregeln schaden dem Westen
Chinas Spielregeln schaden dem Westen

Das Argument in Kürze:

Widerstand ist zwecklos. Der indische Wirtschaftsprofessor Eswar Prasad hält Chinas Aufschwung für gefährlich. Aus Prasads Sicht ist es jedoch zu spät, sich gegen China zu wehren. China habe die globalen Spielregeln längst verändert. Vor allem durch seinen Einfluss in internationalen Organisationen. Inzwischen seien Staaten wie die USA und Deutschland gezwungen, mitzuspielen – auch wenn Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte weltweit an Bedeutung verlieren.

So versucht China die Weltwirtschaft zu beeinflussen

Die Zeiten, als China sich in der Weltwirtschaft als Einzelkämpfer sah, sind vorbei, schreibt Prasad. „Globalisierung“, „Freihandel“, „weltweiter friedlicher Austausch“ – das sind die Vokabeln, die die chinesische Führung nun bewusst einsetzt, wenn die Mitglieder auf internationalen Gipfeln sprechen. Denn China verfolgt seit einigen Jahren eine neue Strategie, analysiert Wirtschaftsprofessor Prasad. Sie basiere auf zwei Säulen:

1) China vergrößert seinen Einfluss in bestehenden internationalen Organisationen.

Durch das anhaltende Wirtschaftswachstum hat Chinas Regierung seine Stimmenanteile beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank ausgebaut. Gleichzeitig hat das Land seit einigen Jahren starken Einfluss bei der Welthandelsorganisation (WTO).

2) China schafft neue internationale Organisationen.

Seit 2015 gibt es beispielsweise die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) mit Sitz in Peking,

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