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Der Perspektivwechsel am Morgen: Migration aus Subsahara-Afrika
Der Perspektivwechsel am Morgen: Migration aus Subsahara-Afrika

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

 

Guten Morgen,

„Die zweite Phase der Migration hat längst begonnen“, titelte gestern die WELT. Laut einer Umfrage des amerikanisches Meinungsforschungsinstituts „Pew Research Center“ wollen viele Menschen in subsaharischen Ländern am liebsten nach Europa auswandern.

Über die Gründe dafür schreibt die WELT. „Die Landwirtschaft kann die Bewohner in einigen Ländern bereits jetzt nicht mehr ernähren. Das Angebot von neuen Arbeitsplätzen ist völlig unzureichend.“ Die FAZ schreibt, es sei schwer zu sagen, welche Folgen die Bereitschaft auszuwandern für die Migration nach Europa haben werde. Der Großteil der rund fünf Millionen Migranten in den vergangenen sieben Jahren sei in andere Staaten der Region geflohen – nicht nach Europa.

Ein Artikel des Ökonomie-Professors Paul Collier betrachtet die Migration aus einer völlig anderen Perspektive. Er beschreibt, was die Abwanderung von Menschen für die Länder bedeutet, in denen sie fehlen. Der Artikel wurde im November 2013 in der NEW YORK TIMES veröffentlicht. Die Gedanken sind aber genereller Art und heute noch genauso gültig. Genau wie Colliers Buch, in dem er seine Position auch mit Hilfe von Grafiken erklärt.

„Viele arme Länder haben zu viel Emigration“, schreibt Collier. Gut ausgebildete junge Menschen würden das Land verlassen. Sie schickten zwar Geld in ihre Heimatländer zurück. Das könne Probleme aber nur lindern und in den Ländern nichts grundlegend verändern.

 

Hier entlang zum Original-Artikel.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen erscheint um 7 Uhr an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einer tagespolitischen Angelegenheit eine alternative Sichtweise bietet. Die aktuelle Wochendebatte zeigt verschiedene Perspektiven zur Einwanderung in Deutschland.

Wer steckt dahinter?

Katharina Mau
Kommt aus:München
Politische Position:interessiert sich für nachhaltigeres Wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Katharina dachte lange, sie sei zu introvertiert, um Journalistin zu werden. Inzwischen lernt sie an der Deutschen Journalistenschule und schreibt unter anderem für Jetzt.de, die dpa und Orange, das Jugendformat des Handelsblatts. Sie verzichtet auf Plastiktüten und kauft Bio-Käse, isst aber manchmal Avocados aus Chile.
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