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Dass Europa muslimischer wird, ist ein Mythos
Dass Europa muslimischer wird, ist ein Mythos

Das Argument in Kürze:

Alles hänge von Vorurteilen ab. Je negativer die Mehrheit auf eine Minderheit blickt, desto mehr fühlt sie sich bedroht. Vorurteile bestimmen, wie Integration funktioniert, sagt Andreas Zick im Interview mit Christiane Kaess vom DEUTSCHLANDFUNK. Wenn Vorurteile entkräftet werden, könne sich Integration verbessern.

Muslime unterwandern Deutschland nicht

In Deutschland, stellt Zick fest, rede man von Migration immer im Zusammenhang mit einer Gefahr. Laut einer Studie befürchten 40% der Deutschen eine muslimische Unterwanderung der Gesellschaft. Die jedoch, so Zick, sei nirgendwo empirisch nachprüfbar. Vielmehr werde man in Deutschland immer islamophober. Er beschreibt das so: Wer nur Minarette sehen will, der sieht auch nur Minarette. Der Fokus auf vermeintlich negative Entwicklungen müsse verändert werden, um die Ängste in der deutsche Gesellschaft abzubauen.

Man braucht neue Ideen für Integration

Um etwas zu verändern, brauche es ein neues Konzept, sagt Zick. Dazu gehöre das Eingeständnis, dass Integration ein Problem sei, das die Zivilgesellschaft angehen müsse. In erster Linie müsse man daher herausfinden, was die Gesellschaft an Integrationsarbeit leisten kann und was nicht. Denn Studien zeigten auch, dass Deutschland nicht jedes Jahr eine Million Zuwanderer aufnehmen kann.

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