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Der Perspektivwechsel am Morgen: Giftanschlag auf Ex-Spion
Der Perspektivwechsel am Morgen: Giftanschlag auf Ex-Spion

Der Tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

 

Guten Morgen,

der Anschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hat zu einer diplomatischen Krise geführt. Am Mittwoch wies Großbritannien 23 russische Diplomaten aus. Die britische Premierministerin Theresa May sagte: „Der russische Staat ist des versuchten Mordes schuldig.“ Einen Tag darauf ergriffen immer mehr NATO-Mitglieder Partei für die Regierung in London. Auch die Bundesregierung vermutete, dass Russland für den Giftanschlag auf den früheren Agenten Skripal verantwortlich sei. Diverse Medien berichteten über die Reaktionen der verschiedenen Staaten.

DER FREITAG veröffentlicht einen Artikel, der sich dem Thema von einer anderen Seite nähert. Hier steht die Geschichte des ehemaligen Doppelagenten Skripal im Vordergrund. Er wurde 2004 in Russland verhaftet, in seiner Zeit als Doppelagent soll er Informationen an die Briten weitergegeben haben. 2010 kam er frei – die westlichen Geheimdienste lösten ihn im Tausch gegen russische Agenten aus. Ein Historiker, der in dem Artikel zitiert wird, sagt die Russen hätten gewusst, dass Skripals Freilassung ein Fehler war. „Aber sie wussten auch, dass sie später eine Chance haben würden, ihn zu töten.“ Der Text erschien ursprünglich im GUARDIAN und wurde nun ins Deutsche übersetzt.

Hier entlang zum Original-Artikel.

Jeden Montag- bis Freitagmorgen erscheint um 7 Uhr an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einer tagespolitischen Angelegenheit eine alternative Sichtweise bietet. Wollen Sie tiefer in ein Thema einsteigen, empfehlen wir unsere wöchentlichen Debattenübersichten. Aktuell zur Frage: Braucht Russland Putin?

Wer steckt dahinter?

Katharina Mau
Kommt aus:München
Politische Position:interessiert sich für nachhaltigeres Wirtschaften und den ökologischen Fußabdruck
Arbeitet für/als:Freie Journalistin
Was Sie noch wissen sollten:Katharina dachte lange, sie sei zu introvertiert, um Journalistin zu werden. Inzwischen lernt sie an der Deutschen Journalistenschule und schreibt unter anderem für Jetzt.de, die dpa und Orange, das Jugendformat des Handelsblatts. Sie verzichtet auf Plastiktüten und kauft Bio-Käse, isst aber manchmal Avocados aus Chile.
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