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Putin verspielt Russlands Zukunft
Putin verspielt Russlands Zukunft

Das Argument in Kürze:

Braucht Russland Putin? Die kanadische Journalistin Alanna Petroff würde ganz klar mit nein antworten. Putin bedeute für Russland vor allem eines: Politischen und wirtschaftlichen Stillstand, schreibt sie in ihrem Beitrag für CNN. Dabei bräuchte Russland das Gegenteil – Reformen seien dringend notwendig. Denn nach wie vor hängt die Wirtschaft von Öl-Exporten ab und zu wenig Firmen aus dem Ausland investieren.

Stagnation bis 2024

Stabilität – darauf basiere Putins Macht. Die Russen wählten Putin, weil er ihnen Sicherheit verspreche, schreibt Petroff. Und mit der Sicherheit läuft es momentan ganz gut: Der Rubel hält sich stabil, die Inflation sei so niedrig wie schon lange nicht mehr und die Arbeitslosigkeit sinkt. Russland geht es also besser als noch 2015, als das Land in einer Krise steckte.

Damit Russland aber für die Zukunft gut aufgestellt sei, brauche es dringend Reformen: Staatsfirmen beherrschen die großen Industrie-Zweige, das sei ineffizient. Die Abhängigkeit von Ölexporten mache das Land verwundbar. Und Putin bekämpfe Korruption und Vetternwirtschaft nur halbherzig.

Wenn Putin nun wiedergewählt wird, werde sich an all dem bis 2024 nur sehr wenig ändern. Schade, schreibt Petroff, denn Russlands Wirtschaft habe viel mehr Potenzial.

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