Zurück zur Übersicht
Putin und die Orthodoxe Kirche arbeiten Hand in Hand
Putin und die Orthodoxe Kirche arbeiten Hand in Hand

Das Argument in Kürze

Die Theologin Regina Elsner analysiert die Rolle der russisch-orthodoxe Kirche, die in der Sowjetunion unterdrückt wurde und nun unter Putin eine Art Wiederauferstehung erlebt. Der Grund für Putins Sympathie zur Kirche: Beide propagieren etwas, was sie zum Erhalt ihres jeweiligen Systems brauchen – traditionelle Werte. Beide sind nun aber gezwungen, sich mit der zunehmenden Pluralität der russischen Gesellschaft auseinandersetzen.

Symbiose von Glaube und Macht

Seit dem Untergang der Sowjetunion sind sich Staat und Kirche immer näher gekommen. Mittlerweile zählt die russisch-orthodoxe Kirche 100 Millionen Mitglieder, darunter auch Wladimir Putin. Wir kam es dazu?

2012 machte Putin den Schutz „traditioneller Werte“ zum Schwerpunkt seiner dritten Amtszeit. Er meint damit die konservativen Moralvorstellungen, den Schutz des klassischen Familienbildes und das Streben nach nationaler Einheit und Souveränität. Im Kern sind das die Grundzüge einer national-konservativen Ideologie, mit der Putin dem wachsenden Unmut in der russischen Bevölkerung zu begegnen versucht.

Doch inzwischen mehren sich sowohl innerhalb der Kirche als auch in liberalen Kreisen der russischen Gesellschaft die Kritik am engen Schulterschluss von Kirche und Staat:

In der russisch-orthodoxen Kirche gibt es offenbar immer mehr Gläubige, die gegen den in ihren Augen repressiven und korrupten Staat auf die Straße gehen.

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.