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Putins Außenpolitik zerstört Russland
Putins Außenpolitik zerstört Russland
(Foto: Christiaan Triebert | Wikimedia Commons | CC BY 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Krieg und Bedrohungsszenarien sind für Vladimir Putin Instrumente der Macht. Das steht für den russischen Politikwissenschaftler Stanislaw Belkowski außer Frage. In früheren Jahren habe Putin noch gehofft, den Westen durch Russlands Wirtschaftsleistung „in die Knie zu zwingen“. Das habe sich mittlerweile geändert: Putin habe verstanden, dass Geld alleine nicht ausreicht. Deshalb setzt er nun mehr und mehr aufs Militär und versucht innenpolitisch zu punkten, in dem er argumentiert, er „rette Russland vor der Aggression des Westens”.

Solange es Krieg gibt, gibt es Putin

 Dass Putin Militärmacht einsetzt, um innenpolitisch zu punkten, sehe man an seiner aktuellen Rede zur Lage der Nation. Da dominierte das Thema „Errungenschaften der russischen Militärtechnik“. Für Belkowski ist das ein klares Zeichen: Wieder legitimiert sich Putin durch Krieg und benutzt Kriegspsychologie, um sich als Schutzpatron der Nation darzustellen. Wieder, weil Putin dieselbe Taktik bereits im Jahr 2011 für seine dritte Amtszeit genutzt habe. Das war die Zeit des „Arabischen Frühlings”.  Und weil der damalige Ministerpräsident fürchtete, dass ähnlich schwerwiegende Proteste in Russland starten könnten, setzte er vermehrt auf Kriegspsychologie.

Für Belkowski steht fest: Putins aggressive Außenpolitik sei schlecht für Russland.

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