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Das System Putin funktioniert besser, als wir im Westen denken
Putin verspielt Russlands Zukunft

Das Argument in Kürze:

Chris Miller ist kein Putin-Fan. Der US-amerikanische Politikwissenschaftler steht auch nicht unter Verdacht, enge Beziehungen zum Kreml zu pflegen. Trotzdem findet Miller: Russland braucht Putin. Man müsse anerkennen, wie erfolgreich der russische Präsident sei. Trotz langjähriger Sanktionen aus dem Westen, gehe es Russlands Wirtschaft besser als je zuvor. Und auch während der Krise 2015 gelang es Putin, bei den Wählern beliebt zu bleiben. Der Grund: Das System Putin beruhe auf einer genialen Strategie der Machterhaltung.

Putins Macht basiert auf 3 Säulen

Journalisten und Wissenschaftler aus den USA und Europa behaupteten oft, Putin bleibe aus zwei Gründen an der Macht: Weil er korrupt sei und weil Russland viel Öl exportiert. So einfach ist es aber nicht, schreibt Chris Miller. Es sei kein Zufall, dass Russland sowohl den Crash der Öl-Preise, als auch die Sanktionen des Westens in den vergangenen Jahren gut überstanden habe und jetzt besser da stehe als in den vergangenen 30 Jahren. Als Putin 1999 an die Macht kam, sei es den Russen deutlich schlechter gegangen. Das Land war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verarmt, die Zukunft ungewiss, schreibt Miller. So mancher Beobachter habe Russland damals mit Venezuela verglichen.

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