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Der Perspektivwechsel am Morgen: Trump, die EU und der Handelskrieg
Der Perspektivwechsel am Morgen: Trump, die EU und der Handelskrieg

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

 

Guten Morgen,

und wieder verschieben sich die Fronten. Im Streit um Strafzölle möchte ausgerechnet Donald Trump nun erstmal verhandeln: Der US-Präsident kündigt an, über die Zölle mit der EU sprechen zu wollen. Dabei sollen die Strafzölle auf Stahl und Aluminium nicht abgeschafft werden. Vielmehr möchte Trump Zölle „eliminieren“, die den amerikanischen Bauern und Herstellern gegenüber unfair seien.

Für viele Journalisten ist das ein weiteres Zeichen dafür, wie egoistisch Trumps Politik sei. Trump greife die kooperative Weltordnung an, titelt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. Er riskiere mit seinen Zöllen und seinem Egoismus die deutsch-amerikanische Beziehungen, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Wir empfehlen heute eine Perspektive, die zeigt, dass diese Bewertung eurozentrisch ist: Trumps Politik ist zwar egoistisch, er versucht seinen Wählern zu gefallen und innenpolitisch zu punkten. Aber die Handelspolitik von China und auch die der EU ist um keinen Deut besser. Das zeigt ein aktueller Beitrag von Stephan Kaufmann aus der FRANKFURTER RUNDSCHAU: Sowohl China, als auch die EU würden sich im Zweifelsfall für ihre Arbeitnehmer einsetzen, denn die Weltordnung ist nicht kooperativ. Das ist die Kernaussage der volkswirtschaftlichen Analyse von Kaufmann.

Hier entlang zum Originalartikel.

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. 

Wer steckt dahinter?

Elena Reger
Kommt aus:ursprünglich aus Regensburg, jetzt Leipzig
Arbeitet für/als:Redakteurin bei The Buzzard
Was Sie noch wissen sollten:hat Internationale Politik und einige Sprachen in Regensburg, Madrid, Lissabon und Leipzig studiert. Wenn sie nicht immer so viel Zeitung gelesen hätte, wäre sie vielleicht doch Flamencotänzerin geworden.
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