Zurück zur Debattenübersicht
Ethische Grenzen gibt es für Algorithmen nicht
Ethische Grenzen gibt es für Algorithmen nicht

Das Argument in Kürze:

Muster abgleichen, rechnen, Daten sammeln – darin sind sie gut, die Algorithmen. Empathie und Intuition fehlen aber völlig, schreibt Janae Sharp. Künstliche Intelligenz wird deshalb nicht vor ethischen Grenzen Halt machen. Und das ist ein Problem, betont die Autorin und Programmiererin.

Der Mensch ist eben mehr als Einsen und Nullen

Die Rechenleistung, schreibt Sharp in ihrem Beitrag auf dem Onlineportal EMR & EHR, sei bei künstlicher Intelligenz nach wie vor sehr oberflächlich. Ein Beispiel: Als sie auf Facebook unter einem Foto die Sportsocken einer Freundin gelobt hatte, sei ihr kurz darauf Werbung für eben solche Socken angezeigt worden. „Good old Facebook predictive ads” nennt sie das. Denn technisch sei das nicht schwierig, Informationen der Nutzer und Schlagwörter würden abgeglichen, unter anderem per Fotoerkennung, schon ergebe sich die Kaufempfehlung. Diese oberflächlichen Muster würden nun immer mehr genutzt, um menschliches Verhalten vorherzusagen. Das Problem: Man erfasse damit den Menschen nicht, wie er wirklich sei.

Nutznießer der Algorithmen drohen ethische Grenzen zu überschreiten

Auch Versicherungen nutzen diese Mechanismen, um den wirtschaftlichen Status ihrer Kunden vorherzusagen. Sie schließen dann aus oberflächlichen Mustern, ob ein Mensch in der Lage sei, für eine besonders gute Versicherung zu bezahlen.

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.